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Engineering Summit 2026
TAG 1: Dienstag, 15.09.2026
08:30
Einlass und Registrierung09:30
Begrüßung & Vorstellung der ModeratorenJona Göbelbecker
Chefredakteur CHEMIE TECHNIK / Pharma+Food,
Ultima Media Germany GmbH Dr. Harald Weber
Geschäftsführer,
VDMA e.V. 09:40
THEMENBLOCK 1: Wettbewerbsfähigkeit - Was macht den Anlagenbau stark am Standort Europa?Europas Anlagenbau steht für Engineering-Kompetenz, Qualität und industrielle Erfahrung. Der europäische Anlagenbau steht unter Druck – durch globale Wettbewerber, veränderte Standortbedingungen, geopolitische Unsicherheit und steigende Anforderungen an Produktivität und Geschwindigkeit. Gleichzeitig verfügt Europa über starke industrielle Netzwerke, exzellentes Engineering-Know-how und jahrzehntelange Erfahrung in komplexen Projekten. In diesem Themenblock fragen wir, welche politischen Rahmenbedingungen, unternehmerischen Strategien und neuen Marktansätze jetzt notwendig sind, damit der Anlagenbau am Standort Europa seine Stärken ausspielen und international wieder stärker in Führung gehen kann. Begrüßung und Vorstellung des Fachmoderators Armin Scheuermann
Fachjournalist
Björn Griesemann
Geschäftsführer,
Griesemann Gruppe GmbH & Co. KG 09:45
Keynote 1: Was macht den Anlagenbau stark am Standort Europa?Was braucht der europäische Anlagenbau, um im globalen Wettbewerb stark zu bleiben? Europa braucht einen starken Anlagenbau – als Rückgrat industrieller Wertschöpfung, Enabler der Transformation und Exportmotor für komplexe Technologien. Doch geopolitische Verschiebungen, Kostendruck, Regulatorik und internationale Wettbewerber verändern die Spielregeln. In seiner Keynote ordnet VDMA-Präsident Bertram Kawlath ein, was den Anlagenbau am Standort Europa heute stark macht – und was geschehen muss, damit daraus auch morgen Wettbewerbsfähigkeit entsteht. Bertram Kawlath
Präsident,
VDMA e.V. 10:05
Keynote 2: Wie müssen sich europäische Anlagenbauer aufstellen, um global (weiterhin) eine führende Rolle zu spielen?Europäische Anlagenbauer stehen weltweit für Qualität, Sicherheit und Engineering-Kompetenz. Der globale Anlagenbau verändert sich rasant: Neue Wettbewerber, neue Investitionsregionen und steigender Kostendruck fordern etablierte europäische Anbieter heraus. Gleichzeitig bleiben komplexes Engineering, Prozess-Know-how und verlässliche Projektabwicklung zentrale Stärken des Standorts Europa. In seiner Keynote zeigt Sebastian Jureczek, wie sich europäische Anlagenbauer strategisch, organisatorisch und technologisch aufstellen müssen, um ihre Führungsrolle im internationalen Wettbewerb zu behaupten – und wo sie neue Chancen konsequent nutzen können. Sebastian Jureczek
Vorsitzender der Geschäftsführung,
Air Liquide Deutschland GmbH 10:25
Executive Talk mit den Keynote-SpeakernNach den Keynotes werden die zentralen Thesen gemeinsam zugespitzt. Moderation: Armin Scheuermann Was folgt aus den Impulsen der Keynotes für den europäischen Anlagenbau? Im Executive Talk treffen die Perspektiven von Verband, Politik und Industrie aufeinander. Gemeinsam diskutieren die Keynote-Speaker, welche Rahmenbedingungen, Strategien und unternehmerischen Entscheidungen notwendig sind, damit der Anlagenbau am Standort Europa wettbewerbsfähig bleibt – und global wieder stärker in Führung gehen kann. Bertram Kawlath
Präsident,
VDMA e.V. Sebastian Jureczek
Vorsitzender der Geschäftsführung,
Air Liquide Deutschland GmbH 10:45
Kaffeepause & Besuch der Fachausstellung11:25
THEMENBLOCK 2: Neue Märkte, neue Kunden - wo liegen Chancen für den Anlagenbau?Wenn klassische Märkte unter Druck geraten, rücken neue Kunden, Regionen und Anwendungen in den Fokus. Der Themenblock zeigt, wo künftig Wachstum entstehen kann – und was Anlagenbauer dafür mitbringen müssen. Der Anlagenbau steht vor einer strategischen Weichenstellung: Veränderte geopolitische Rahmenbedingungen, neue Investitionsschwerpunkte und sicherheitspolitische Prioritäten verschieben die Nachfrage. Neben klassischen Prozessindustrien entstehen Chancen in Defence, Infrastruktur, Energietransformation, Logistik und neuen industriellen Wertschöpfungsketten. Der Themenblock zeigt, wie Anlagenbauer neue Märkte erschließen können – und welche Kompetenzen dabei zum Wettbewerbsvorteil werden. Einführung durch die Moderatoren Armin Scheuermann
Fachjournalist
11:30
Neue geopolitische Realitäten - In welchen Regionen liegen die Marktchancen für den Anlagenbau?Globale Investitionsströme verändern sich – und mit ihnen die Chancen für den Anlagenbau. Geopolitik ist längst ein zentraler Faktor für den Anlagenbau: Handelskonflikte, Industriepolitik, Energiepreise und neue Investitionsprogramme verändern die globalen Märkte. Oliver Richtberg ordnet ein, wo sich für europäische Anlagenbauer neue Chancen eröffnen – und welche Regionen künftig strategisch besonders interessant werden. Der Vortrag liefert Orientierung für Unternehmen, die internationale Märkte nicht nur beobachten, sondern aktiv erschließen wollen. Oliver Richtberg
Abteilungsleiter Außenwirtschaft,
VDMA e.V. 11:50
Wachstumsmarkt Defence - Erfahrungen, Erfolgsfaktoren und Einstiegsmöglichkeiten für den AnlagenbauDer Defence-Sektor entwickelt sich zu einem relevanten Zukunftsmarkt für industrielle Zulieferer und Anlagenbauer. Der Vortrag zeigt, welche Anforderungen gelten – und wie der Einstieg gelingen kann. Steigende Verteidigungsausgaben, neue Beschaffungsprogramme und der Aufbau resilienter Lieferketten eröffnen auch dem Anlagenbau neue Perspektiven. Doch der Defence-Sektor folgt eigenen Regeln: hohe Sicherheitsanforderungen, spezielle Zertifizierungen, lange Entscheidungswege und anspruchsvolle Kundenstrukturen. Der Vortrag zeigt anhand praktischer Erfahrungen, welche Erfolgsfaktoren für den Markteintritt entscheidend sind – und wo Anlagenbauer ihre bestehenden Kompetenzen wirksam einbringen können. Götz Witzel
Senior Advisor,
WIMCOM GmbH 12:20
Summit Talk: Wer baut Deutschlands Kraftwerksreserve? Wie Anlagenbauer an EPC-Großprojekten partizipieren können, wenn niemand das Risiko tragen willMit der geplanten Ausschreibung von neuen Gaskraftwerken entsteht ein neuer Milliardenmarkt in Deutschland und es stellt sich auch die Frage nach der industriellen Umsetzung. Viele europäische Anlagenbauer verfügen über gefragte Technologien und Engineering-Kompetenz, können solche Großprojekte jedoch nicht mehr allein als EPC-Anbieter abwickeln und das damit verbundene Gesamtrisiko übernehmen. Der Summit Talk diskutiert deshalb, wie sich der europäische Anlagenbau aufstellen muss, um dennoch an diesen Projekten zu partizipieren. Welche Chancen bieten Arbeitsgemeinschaften, Konsortien und Partnerschaften mit internationalen EPCs? Wer kann die Führungsrolle übernehmen? Und welche Aufgaben eignen sich für europäische Unternehmen – von EPCm und Owner’s Engineering über Package-Integration und Balance of Plant bis zu Automatisierung, H2-Readiness und Inbetriebnahme? Hendrik Dames
Project Development Manager,
Uniper Kraftwerke GmbH Jens Dennhardt
Director of Strategy,
RWE Generation SE Thomas Wehrheim
CEO,
TWeC GmbH 12:50
Mittagspause & Besuch der Fachausstellung14:00
THEMENBLOCK 3: Disruptiv oder inkrementell - Wie wird der Anlagenbau produktiver und resilienter?Produktivität entsteht nicht nur durch große Technologiesprünge, sondern auch durch bessere Prozesse, Verträge und Zusammenarbeit. In diesem Themenblock zeigen wir, wie Projekte im Anlagenbau schneller, sicherer und krisenfester werden. Der Druck auf Anlagenbauprojekte steigt: Budgets werden enger, Zeitpläne ambitionierter, Lieferketten fragiler und Risiken schwerer kalkulierbar. Gleichzeitig wächst der Anspruch, Projekte nicht nur effizienter, sondern auch resilienter zu steuern. Der Themenblock zeigt, welche Hebel den Anlagenbau produktiver machen – von modernem Projektmanagement über neue Vertragsmodelle bis hin zu Kommunikation und Stakeholdermanagement in kritischen Projektsituationen. Einführung durch die Moderatoren Serkan Şen
Senior Vice President Commercial & CFO,
Linde GmbH/Linde Engineering Dr. Harald Weber
Geschäftsführer,
VDMA e.V. 14:00
THEMENBLOCK 4: Engineering the Future - Welche Fähigkeiten sind im Anlagenbau (zukünftig) gefragt?Technologien, Märkte und Arbeitsmodelle verändern die Rollen im Anlagenbau. Der Themenblock zeigt, welche Fähigkeiten Unternehmen und Mitarbeitende künftig brauchen. Der Anlagenbau der Zukunft braucht mehr als technisches Know-how. KI, Digitalisierung, neue Kundenanforderungen und veränderte Wertvorstellungen verschieben die Kompetenzprofile in Engineering, Einkauf, Vertrieb und Führung. Der Themenblock fragt, welche Fähigkeiten künftig entscheidend werden – und wie Unternehmen Talente gewinnen, entwickeln und halten können, die den Wandel aktiv gestalten. Einführung durch den Moderator Jona Göbelbecker
Chefredakteur CHEMIE TECHNIK / Pharma+Food,
Ultima Media Germany GmbH 14:05
Projektmanagement neu gedacht - Wie der Anlagenbau schneller, sicherer und resilienter wirdKomplexe Anlagenbauprojekte brauchen ein Projektmanagement, das Geschwindigkeit und Sicherheit zusammenbringt. Der Vortrag zeigt, wie moderne Projektorganisationen resilienter und handlungsfähiger werden. Projektmanagement im Anlagenbau steht vor einem Paradigmenwechsel: In einer Welt volatiler Märkte, unsicherer Lieferketten und dynamischer Kundenanforderungen wird Projektperformance zum strategischen Wettbewerbsfaktor. Denis von der Weydt zeigt, warum klassische Steuerungslogiken nicht mehr ausreichen und wie resiliente Strukturen entstehen – inspiriert von Erfahrungen aus dem Katastrophenschutz und übertragen in die Projektpraxis des Anlagenbaus. Im Fokus stehen proaktive Steuerung, klare Entscheidungswege und ein systematisches Resilienzmodell. Ein praxisnaher Impuls für alle, die Projekte schneller, robuster und zukunftsfähig machen wollen. Denis von der Weydt
Head of Project Management,
SMS group GmbH 14:05
Wie verändert KI die Anforderungsprofile von Einkäufern im Anlagenbau?KI verändert den Einkauf vom operativen Beschaffungsprozess zum strategischen Werthebel. Der Vortrag zeigt, welche Fähigkeiten Einkäufer im Anlagenbau künftig brauchen. Künstliche Intelligenz verändert den Einkauf grundlegend – nicht nur Prozesse, sondern vor allem die Rollen und Kompetenzen der Mitarbeitenden. Frank Sundermann zeigt, wie operative Tätigkeiten zunehmend automatisiert werden und sich der Fokus hin zu Prozesssteuerung, Entscheidungsqualität und Beziehungsmanagement verschiebt. Gefragt sind künftig Fähigkeiten wie der Umgang mit KI-Ergebnissen, das Ableiten von Maßnahmen aus Daten sowie der Aufbau belastbarer Lieferantenbeziehungen. Ein praxisnaher Ausblick darauf, was Einkäufer im Anla können müssen, um im Zeitalter von KI relevant zu bleiben. Frank Sundermann
Geschäftsführer,
Durch Denken Vorne Consult GmbH 14:35
Möglichkeit zum Raumwechsel14:40
Projektmanagement im Wandel – KI als Schlüssel für ResilienzGroßprojekte im Anlagenbau werden zunehmend komplexer und störanfälliger. Der Vortrag zeigt, wie Künstliche Intelligenz das Projektmanagement von einer reaktiven zu einer vorausschauenden Steuerung weiterentwickelt und damit die Resilienz von Projekten stärkt. Steigende Komplexität, globale Lieferketten und regulatorische Anforderungen machen Großprojekte im Anlagenbau zunehmend anspruchsvoller. Der Vortrag zeigt, wie sich das Projektmanagement von einer reaktiven zu einer vorausschauenden, datenbasierten Steuerung entwickelt und wie KI hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und Projekte resilienter zu steuern. Anhand von Praxisbeispielen wird erläutert, wie KI bereits heute in der Termin- und Kostensteuerung, in Frühwarnsystemen und im Claims Management eingesetzt wird. Joscha Zimmer
Experte für KI-Anwendungen,
Thost Projektmanagement GmbH 14:40
Der Anlagenbau von morgen - Perspektiven einer jungen FührungskraftWie blickt die nächste Führungsgeneration auf den Anlagenbau? Der Vortrag zeigt, welche Erwartungen, Chancen und Führungsansätze künftig prägend werden. Der Anlagenbau steht vor einem Generationenwechsel – in Technologie, Organisation und Führung. Dr. Sebastian König bringt die Perspektive einer jungen Führungskraft ein und zeigt, welche Themen die nächste Generation bewegen: internationale Wettbewerbsfähigkeit, neue Formen der Zusammenarbeit, digitale Werkzeuge, Sinnorientierung und Geschwindigkeit in der Umsetzung. Ein Impuls darüber, wie der Anlagenbau attraktiv, leistungsfähig und zukunftsorientiert bleiben kann. Dr.-Ing. Sebastian König
Director Sales Europe,
Air Liquide Globale E&C Solutions Germany GmbH 15:10
Möglichkeit zum Raumwechsel15:15
Disruption oder Evolution? Warum der Anlagenbau beides braucht.Anlagenbauer müssen schneller innovieren, ohne die Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer Projekte zu gefährden. Der Vortrag zeigt, warum echte Wettbewerbsfähigkeit weder durch reine Disruption noch durch reine Optimierung entsteht, sondern durch ein intelligentes Zusammenspiel beider Ansätze. Wer würde eine Produktionsanlage kaufen, bei der der Hersteller sagt: „Wir haben etwas völlig Neues ausprobiert“? Im Anlagenbau gelten besondere Maßstäbe. Kunden investieren in kritische Infrastrukturen, Energieversorgung und Produktionsanlagen, die über Jahrzehnte zuverlässig funktionieren müssen. Hauke Jürgensen erläutert, warum der Anlagenbau im aktuellen Marktumfeld disruptive Veränderungen, etwa bei Technologien und Geschäftsmodellen, mit kontinuierlicher Weiterentwicklung bei Sicherheit, Qualität und Verlässlichkeit in Einklang bringen muss. Der Vortrag beleuchtet, wie Unternehmen diesen Balanceakt meistern können und wie das Zusammenspiel von Disruption und Evolution zum einem Erfolgsfaktor im Projektgeschäft werden kann. Hauke Jürgensen
Senior Vice President Grid Solutions,
Siemens Energy Global GmbH & Co. KG 15:15
Summit Talk: Neue Wertvorstellungen, Technologien und Anforderungsprofile - was bedeutet das für Unternehmen und Mitarbeitende im Anlagenbau?Neue Technologien verändern nicht nur Prozesse, sondern auch Erwartungen an Arbeit, Führung und Zusammenarbeit. Im Summit Talk diskutieren wir, was das für Unternehmen und Mitarbeitende im Anlagenbau bedeutet. Der Anlagenbau braucht künftig andere Fähigkeiten – aber auch andere Formen von Führung, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur. Im Summit Talk geht es um die Frage, wie neue Wertvorstellungen, digitale Technologien und veränderte Anforderungsprofile zusammenwirken. Was erwarten junge Talente von Arbeitgebern? Welche Kompetenzen werden wirklich entscheidend? Und wie können Unternehmen Wandel gestalten, ohne ihre gewachsenen Stärken zu verlieren? Prof. Dr.-Ing. Nicolas Bennerscheid
Leiter,
PLT-Labor Michael Mundus
Engineering Manager,
Thyssenkrupp Uhde Christian Peintner
Geschäftsführer,
Spiegltec GmbH Lisa Schmitz
Teamleiterin,
Hays AG 15:45
Vom Krisenmodus zur Wachstumsstrategie - Wie ein mittelständischer Anlagenbauer neue Märkte erschloss und Wettbewerbsfähigkeit neu definiertWie gelingt es einem mittelständischem Anlagenbauer, eine schwierige Marktlage in einen Neustart zu verwandeln? Der Vortrag zeigt, wie durch die Erschließung regionaler Märkte und eine konsequente Zukunftsstrategie Wettbewerbsfähigkeit neu definiert werden kann. Der Vortrag erläutert, wie schwierige Marktphase von Unternehmen genutzt werden können, um sich strategisch neu aufzustellen und den Turnaround erfolgreich zu gestalten. Anhand konkreter Erfahrungen zeigt Benjamin Fiedler, welche Faktoren zum Umschwung beigetragen haben – von der Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen bis hin zu innovativen Ansätzen bei Digitalisierung und dem Einsatz von KI. Zudem wird erläutert, wie CAC seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und Projekte auch künftig erfolgreich von Europa aus abwickeln will. Benjamin Fiedler
Vice President / Head of Engineering,
CAC ENGINEERING GMBH 15:45
Fortsetzung Summit TalkProf. Dr.-Ing. Nicolas Bennerscheid
Leiter,
PLT-Labor Michael Mundus
Engineering Manager,
Thyssenkrupp Uhde Christian Peintner
Geschäftsführer,
Spiegltec GmbH Lisa Schmitz
Teamleiterin,
Hays AG 16:15
Kaffeepause & Besuch der Fachausstellung16:45
THEMENBLOCK 5: Neue Ideen von jungen Unternehmen - Wie können Startups den Anlagenbau produktiver machen?Startups bringen frische Perspektiven, digitale Werkzeuge und neue Geschäftsmodelle in den Anlagenbau. In diesem Themenblock zeigen wir, wie junge Unternehmen etablierte Prozesse produktiver machen können. Der Anlagenbau braucht neue Impulse – für effizientere Projekte, bessere Datenflüsse, intelligentere Automatisierung und schnellere Entscheidungen. Junge Unternehmen können dabei zum Innovationsmotor werden: mit Lösungen, die bestehende Arbeitsweisen hinterfragen und konkrete Produktivitätshebel adressieren. In diesem Themenblock erhalten Startups die Gelegenheit, Ideen vorzustellen, die das Potenzial haben, die Branche nachhaltig zu verändern. Einführung durch den Moderator Klaus Gottwald
Referent,
VDMA e.V. Großanlagenbau 16:50
Der Inkubator für innovative Innovationen an der TU Darmstadt – aus der Forschung in die AnwendungInnovationen entstehen dort, wo Forschung, industrielle Praxis und unternehmerischer Mut zusammenkommen. Der Vortrag zeigt, wie Inkubatoren neue Ideen schneller in die Anwendung bringen. Zwischen Labor, Pilotprojekt und industrieller Umsetzung liegt oft eine große Lücke. Inkubatoren können diese Lücke schließen, indem sie Forschungsergebnisse, Gründerteams und Industriepartner gezielt zusammenbringen. Der Vortrag zeigt, wie neue Ideen für den Anlagenbau identifiziert, validiert und in marktfähige Lösungen überführt werden können – und warum solche Schnittstellen für die Innovationsfähigkeit der Branche immer wichtiger werden. Harald Holzer
Geschäftsführer,
Innovations- und Gründungszentrum der TU Darmstadt 17:05
Startup-Stage - Junge Unternehmen präsentieren innovative Lösungen für den AnlagenbauAuf der Startup-Stage zeigen junge Unternehmen, wie sie den Anlagenbau smarter, schneller und produktiver machen wollen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Lösungen mit Relevanz für Engineering, Projektabwicklung und industrielle Praxis. Die Startup-Stage bringt frische Ideen auf die Bühne: Junge Unternehmen präsentieren innovative Ansätze für den Anlagenbau – von digitalen Tools über KI-Anwendungen bis hin zu neuen Lösungen für Planung, Projektsteuerung, Automatisierung oder Zusammenarbeit. Fokussiert und praxisnah wird gezeigt, wo bestehende Prozesse verbessert und neue Produktivitätspotenziale erschlossen werden können. 17:50
Engineering Summit Startup-Award - Live-Voting & PreisvergabeDas Publikum entscheidet, welche Startup-Idee das größte Potenzial für den Anlagenbau hat. Mit dem Engineering Summit Startup-Award wird die überzeugendste Lösung ausgezeichnet. Welche Idee trifft den Nerv der Branche? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmen darüber ab, welches Startup mit seiner Lösung besonders überzeugt. Ausgezeichnet mit dem erstmals vergebenen Engineering Summit Startup Award wird der Ansatz, der Innovationskraft, Praxisrelevanz und Produktivitätspotenzial für den Anlagenbau am besten verbindet. 18:00
Ende des 1. Veranstaltungstages18:30
Abendveranstaltung in der CentralstationTAG 2: Mittwoch, 16.09.2026
08:30
Einlass und Registrierung09:00
THEMENBLOCK 6: Vom Lastenheft zur Partnerschaft: Wie Anlagenbauprojekte besser organisieren?Produktivität im Anlagenbau entsteht dort, wo Betreiber und EPCs früher, enger und datenbasierter zusammenarbeiten. In diesem Themenblock zeigen wir, wie aus klassischen Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehungen echte Engineering-Partnerschaften werden. Der Anlagenbau braucht neue Formen der Zusammenarbeit. Denn viele Produktivitätsverluste entstehen nicht erst auf der Baustelle, sondern bereits in frühen Projektphasen: durch unklare Anforderungen, Medienbrüche, späte Änderungen und getrennte Verantwortlichkeiten. Themenblock 6 fragt, wie Betreiber, Owners Engineers und EPCs Engineering neu organisieren können – partnerschaftlicher, digitaler und stärker auf den gesamten Lifecycle der Anlage ausgerichtet. Begrüßung und Einführung durch den Moderator Jona Göbelbecker
Chefredakteur CHEMIE TECHNIK / Pharma+Food,
Ultima Media Germany GmbH 09:15
Keynote: Wettbewerbsfähige Anlagen gemeinsam realisieren – kosteneffizient bauen, leistungsfähig betreibenSinkende Investitionsvolumina, knapper werdende Engineering-Ressourcen und steigende Anforderungen an Effizienz, Flexibilität und Resilienz verändern die Zusammenarbeit zwischen Betreibern und Anlagenbauern. Erfolgreiche Projekte brauchen künftig mehr als effiziente und qualitätsorientierte Ausführung: Klare Betreiberanforderungen, standardisierte technische Grundlagen sowie eine konsequente Ausrichtung auf stärker autonome Betriebsführung. Automatisierung und Digitalisierung bilden dafür das erfolgskritische Fundament – vom Greenfield-Projekt bis zur Brownfield-Modernisierung. NAMUR-Technologien und -Empfehlungen schaffen dafür die gemeinsame Basis. Sebastian Mahler
Vice President, Head of Process Control Technology,
Covestro AG Tobias Schlichtmann
Senior Vice President Strategic Projects,
BASF SE 09:45
Parallele Workshops: Vom Lastenheft zur Partnerschaft - Wie Anlagenbauprojekte besser organisieren?In den Workshops diskutieren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Frage, wie Engineering-Projekte im Zusammenspiel aller Projektpartner optimiert werden könnten. Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Handlungsfelder: Erwartungen und Rollen, Zusammenarbeit und Governance, Produktivität in der Projektabwicklung sowie die Voraussetzungen für digitale Methoden und KI. 11:00
Kaffeepause & Besuch der Fachausstellung11:45
Präsentation der Workshop-Ergebnisse im PlenumDie aggregierten Ergebnisse aller Workshop-Gruppen werden dem Plenum im Rahmen einer Präsentation vorgestellt. 12:00
Fishbowl: Diskussion und Einordnung der Workshop-ErgebnisseDie Workshop-Ergebnisse werden nicht nur präsentiert, sondern gemeinsam eingeordnet und diskutiert. Die Fishbowl öffnet den Raum für unterschiedliche Perspektiven. Welche Rolle spielen etwa Standards, digitale Werkzeuge und neue Formen der Zusammenarbeit? Das offene Format ermöglicht eine lebendige Diskussion mit wechselnden Stimmen aus dem Publikum. Jona Göbelbecker
Chefredakteur CHEMIE TECHNIK / Pharma+Food,
Ultima Media Germany GmbH Armin Scheuermann
Fachjournalist
12:45
Mittagspause & Besuch der Fachausstellung14:00
THEMENBLOCK 7: KI, Automatisierung und autonome Anlagen - Wo liegt die Zukunft des Anlagenbaus?KI und Automatisierung verändern, wie Anlagen geplant, gebaut und betrieben werden. Der Themenblock zeigt, wo digitale Technologien heute schon Produktivität schaffen – und welche Fragen offenbleiben Der Anlagenbau steht an einem technologischen Wendepunkt. KI verspricht schnellere Planung, bessere Qualität, automatisierte Prüfungen und neue Formen der Entscheidungsunterstützung. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Aufgaben künftig in Deutschland, international oder durch KI-gestützte Systeme erbracht werden. Themenblock 7 diskutiert anhand konkreter Use Cases, wie weit die KI-Revolution im Engineering bereits ist – und was sie für Geschäftsmodelle, Standorte und Kompetenzprofile bedeutet. Begrüßung und Vorstellung des Fachmoderators Armin Scheuermann
Fachjournalist
14:05
Use Case KI: Schneller, günstiger und hochwertiger: Die KI-Revolution im Engineering findet statt.KI ist im Engineering nicht mehr nur Zukunftsversprechen, sondern zunehmend praktische Realität. Der Use Case zeigt, wie Projekte schneller, günstiger und qualitativ besser werden können. Künstliche Intelligenz verändert das Engineering dort, wo große Datenmengen, wiederkehrende Aufgaben und komplexe Zusammenhänge aufeinandertreffen. Oliver Franke zeigt anhand eines konkreten Use Cases, wie KI-Anwendungen Engineering-Prozesse beschleunigen, Qualität verbessern und Kosten senken können. Der Vortrag macht deutlich: Die KI-Revolution im Anlagenbau findet nicht irgendwann statt – sie beginnt bereits jetzt in der industriellen Praxis. Oliver Franke
Technischer Geschäftsführer,
planting GmbH Tobias Kühnlein
Mitgründer und Geschäftsführer,
Tiger Solutions GmbH Europe Manuel Steidl
Head of Digital Technologies,
planting GmbH 14:30
KI-Anwendungen in der ExportkontrolleExportkontrolle ist komplex, regelintensiv und für internationale Projekte geschäftskritisch. Der Vortrag zeigt, wie KI helfen kann, Risiken schneller zu erkennen und Prozesse sicherer zu machen. Internationale Anlagenbauprojekte stehen unter immer höheren regulatorischen Anforderungen. Exportkontrolle, Sanktionslisten, Güterklassifizierung und Compliance-Prozesse müssen zuverlässig beherrscht werden – oft unter hohem Zeitdruck. Der Vortrag zeigt, wie KI-Anwendungen dabei unterstützen können, Informationen schneller auszuwerten, Entscheidungen vorzubereiten und Risiken frühzeitig zu identifizieren. Ein praxisnaher Blick auf KI jenseits klassischer Engineering-Anwendungen. Robin Heckmann
Spare Part Engineer,
Outotec GmbH & Co. KG Mickel Pohlscheidt
Export Control Manager & Customs Management,
Outotec GmbH & Co. KG 15:00
Summit Talk: Wo liegt die Zukunft des Engineerings - in Deutschland, in Indien oder in der KI?Engineering wird globaler, digitaler und stärker automatisiert. Der Summit Talk diskutiert, welche Rolle Standorte, Talente und KI künftig im Anlagenbau spielen. Die Zukunft des Engineerings ist eine Standort-, Kompetenz- und Technologiefrage zugleich. Welche Aufgaben bleiben in Deutschland? Welche werden in internationalen Engineering-Hubs erbracht? Und welche übernimmt künftig KI? Im Summit Talk diskutieren Branchenexperten, wie sich Engineering-Organisationen neu aufstellen müssen – zwischen globaler Arbeitsteilung, Fachkräftemangel, Kostendruck und den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz. Silvia Kärtner
Head of Digital Engineering,
Covestro Deutschland AG Dr. Nils Schöche
Geschäftsführer,
SilverSHIFT GmbH Jürgen Nowicki
Chairman of the Board,
ITM POWER 15:45
Wrap-UpZum Abschluss werden die wichtigsten Erkenntnisse des Engineering Summit zusammengeführt. Das Wrap-up zeigt, welche Impulse die Branche mitnimmt – und welche Fragen weiterbearbeitet werden müssen. Das Wrap-up bündelt die zentralen Aussagen aus zwei Konferenztagen: Wettbewerbsfähigkeit, neue Märkte, Produktivität, Zusammenarbeit, Skills und KI. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche nächsten Schritte für den europäischen Anlagenbau entscheidend sind. So endet der Engineering Summit nicht mit einem Schlusswort, sondern mit einem klaren Blick auf die Aufgaben, Chancen und Handlungsfelder der Branche. Björn Griesemann
Geschäftsführer,
Griesemann Gruppe GmbH & Co. KG Armin Scheuermann
Fachjournalist
16:00
Ende des 2. Veranstaltungstages |