UNSER PROGRAMM 2026
Einlass und Registrierung
THEMENBLOCK 6: Vom Lastenheft zur Partnerschaft: Wie Anlagenbauprojekte besser organisieren?
Produktivität im Anlagenbau entsteht dort, wo Betreiber und EPCs früher, enger und datenbasierter zusammenarbeiten. In diesem Themenblock zeigen wir, wie aus klassischen Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehungen echte Engineering-Partnerschaften werden.
Der Anlagenbau braucht neue Formen der Zusammenarbeit. Denn viele Produktivitätsverluste entstehen nicht erst auf der Baustelle, sondern bereits in frühen Projektphasen: durch unklare Anforderungen, Medienbrüche, späte Änderungen und getrennte Verantwortlichkeiten. Themenblock 6 fragt, wie Betreiber, Owners Engineers und EPCs Engineering neu organisieren können – partnerschaftlicher, digitaler und stärker auf den gesamten Lifecycle der Anlage ausgerichtet.
Begrüßung und Einführung durch den Moderator
Keynote: Wettbewerbsfähige Anlagen gemeinsam realisieren – kosteneffizient bauen, leistungsfähig betreiben
Sinkende Investitionsvolumina, knapper werdende Engineering-Ressourcen und steigende Anforderungen an Effizienz, Flexibilität und Resilienz verändern die Zusammenarbeit zwischen Betreibern und Anlagenbauern. Erfolgreiche Projekte brauchen künftig mehr als effiziente und qualitätsorientierte Ausführung: Klare Betreiberanforderungen, standardisierte technische Grundlagen sowie eine konsequente Ausrichtung auf stärker autonome Betriebsführung. Automatisierung und Digitalisierung bilden dafür das erfolgskritische Fundament – vom Greenfield-Projekt bis zur Brownfield-Modernisierung. NAMUR-Technologien und -Empfehlungen schaffen dafür die gemeinsame Basis.
Parallele Workshops: Vom Lastenheft zur Partnerschaft - Wie Anlagenbauprojekte besser organisieren?
In den Workshops diskutieren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Frage, wie Engineering-Projekte im Zusammenspiel aller Projektpartner optimiert werden könnten. Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Handlungsfelder: Erwartungen und Rollen, Zusammenarbeit und Governance, Produktivität in der Projektabwicklung sowie die Voraussetzungen für digitale Methoden und KI.
Kaffeepause & Besuch der Fachausstellung
Präsentation der Workshop-Ergebnisse im Plenum
Die aggregierten Ergebnisse aller Workshop-Gruppen werden dem Plenum im Rahmen einer Präsentation vorgestellt.
Fishbowl: Diskussion und Einordnung der Workshop-Ergebnisse
Die Workshop-Ergebnisse werden nicht nur präsentiert, sondern gemeinsam eingeordnet und diskutiert. Die Fishbowl öffnet den Raum für unterschiedliche Perspektiven. Welche Rolle spielen etwa Standards, digitale Werkzeuge und neue Formen der Zusammenarbeit? Das offene Format ermöglicht eine lebendige Diskussion mit wechselnden Stimmen aus dem Publikum.
Mittagspause & Besuch der Fachausstellung
THEMENBLOCK 7: KI, Automatisierung und autonome Anlagen - Wo liegt die Zukunft des Anlagenbaus?
KI und Automatisierung verändern, wie Anlagen geplant, gebaut und betrieben werden. Der Themenblock zeigt, wo digitale Technologien heute schon Produktivität schaffen – und welche Fragen offenbleiben
Der Anlagenbau steht an einem technologischen Wendepunkt. KI verspricht schnellere Planung, bessere Qualität, automatisierte Prüfungen und neue Formen der Entscheidungsunterstützung. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Aufgaben künftig in Deutschland, international oder durch KI-gestützte Systeme erbracht werden. Themenblock 7 diskutiert anhand konkreter Use Cases, wie weit die KI-Revolution im Engineering bereits ist – und was sie für Geschäftsmodelle, Standorte und Kompetenzprofile bedeutet.
Begrüßung und Vorstellung des Fachmoderators
Use Case KI: Schneller, günstiger und hochwertiger: Die KI-Revolution im Engineering findet statt.
KI ist im Engineering nicht mehr nur Zukunftsversprechen, sondern zunehmend praktische Realität. Der Use Case zeigt, wie Projekte schneller, günstiger und qualitativ besser werden können.
Künstliche Intelligenz verändert das Engineering dort, wo große Datenmengen, wiederkehrende Aufgaben und komplexe Zusammenhänge aufeinandertreffen. Oliver Franke zeigt anhand eines konkreten Use Cases, wie KI-Anwendungen Engineering-Prozesse beschleunigen, Qualität verbessern und Kosten senken können. Der Vortrag macht deutlich: Die KI-Revolution im Anlagenbau findet nicht irgendwann statt – sie beginnt bereits jetzt in der industriellen Praxis.
KI-Anwendungen in der Exportkontrolle
Exportkontrolle ist komplex, regelintensiv und für internationale Projekte geschäftskritisch. Der Vortrag zeigt, wie KI helfen kann, Risiken schneller zu erkennen und Prozesse sicherer zu machen.
Internationale Anlagenbauprojekte stehen unter immer höheren regulatorischen Anforderungen. Exportkontrolle, Sanktionslisten, Güterklassifizierung und Compliance-Prozesse müssen zuverlässig beherrscht werden – oft unter hohem Zeitdruck. Der Vortrag zeigt, wie KI-Anwendungen dabei unterstützen können, Informationen schneller auszuwerten, Entscheidungen vorzubereiten und Risiken frühzeitig zu identifizieren. Ein praxisnaher Blick auf KI jenseits klassischer Engineering-Anwendungen.
Summit Talk: Wo liegt die Zukunft des Engineerings - in Deutschland, in Indien oder in der KI?
Engineering wird globaler, digitaler und stärker automatisiert. Der Summit Talk diskutiert, welche Rolle Standorte, Talente und KI künftig im Anlagenbau spielen.
Die Zukunft des Engineerings ist eine Standort-, Kompetenz- und Technologiefrage zugleich. Welche Aufgaben bleiben in Deutschland? Welche werden in internationalen Engineering-Hubs erbracht? Und welche übernimmt künftig KI? Im Summit Talk diskutieren Branchenexperten, wie sich Engineering-Organisationen neu aufstellen müssen – zwischen globaler Arbeitsteilung, Fachkräftemangel, Kostendruck und den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz.
Wrap-Up
Zum Abschluss werden die wichtigsten Erkenntnisse des Engineering Summit zusammengeführt. Das Wrap-up zeigt, welche Impulse die Branche mitnimmt – und welche Fragen weiterbearbeitet werden müssen.
Das Wrap-up bündelt die zentralen Aussagen aus zwei Konferenztagen: Wettbewerbsfähigkeit, neue Märkte, Produktivität, Zusammenarbeit, Skills und KI. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche nächsten Schritte für den europäischen Anlagenbau entscheidend sind. So endet der Engineering Summit nicht mit einem Schlusswort, sondern mit einem klaren Blick auf die Aufgaben, Chancen und Handlungsfelder der Branche.
